Zirkon, Silensor, Implantate, Laser, Scanner, Vollkeramik, Keramik, Stuttgart
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Was sind Implantate?

Implantate sind einfach künstliche Zahnwurzeln, die vom implantologisch geschulten Zahnarzt oder Kieferchirurg in den Kieferknochen einbracht werden. Sie sind Ersatzwurzeln” für verloren gegangene Zahnwurzeln.

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Der so neu geschaffenen Zahnwurzel fehlt nur noch die Zahnkrone, also der für jeden sichtbare Anteil eines Zahnes. Diese wiederum wird nach Einheilung (Oberkiefer ca. 2-4, Unterkiefer ca.1-3 Monate) vom Zahntechniker, nach vorheriger Abformung der Implantate durch den Zahnarzt, hergestellt.

Woraus bestehen Implantate und wie lange wird schon implantiert ?

Implantate bestehen aus dem seit über 40 Jahren, in der Orthopädie klinisch erprobten Werkstoff Titan. Die Idee jedoch, fehlende Zähne durch Implantate zu ersetzen ist bereits über 2000 Jahre alt, wie ein neuerlicher Fund aus der Etruskerzeit beweist.

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Wie lange halten Implantate?

Weltweite Studien in den letzten 30 Jahren haben bewiesen, dass zylinderförmige Implantate heute eine sehr hohe Lebensdauer aufweisen können. Dies steht allerdings im direkten Zusammenhang mit den anatomischen Voraussetzungen, wie Stärke und Beschaffenheit des Knochengewebes und allgemeinem Gesundheitszustand des Patienten. Der nächste, extrem wichtige Faktor, ist die perfekte Pflege und das Einhalten von regelmäßigen Kontrollterminen durch den Implantatträger. Eine dreiteilige, konventionell gefertigte Brücke, keramisch verblendet, kann im Vergleich dazu, bei guter Pflege ebenfalls eine gute Tragedauer gewährleisten.

Warum Implantate?

Zuerst einmal denkt man beim Thema Implantate an Prothesenträger. Prothesen, die an Implantaten temporär befestigt werden können ermöglichen, dem Träger ein wesentlich kräftigeres Zubeissen,eine viel größere Sicherheit im Alltag und damit erheblich mehr an Lebensqualität. Dies ist sicherlich die bekannteste, wenn auch unter heutigen Gesichtspunkten moderner Implantologie, beinahe schon wieder unwesentlichste, da Standard - Einsatzmöglichkeit für Implantate.

Anhand einer Naturkatastrophe der Vergangenheit läßt sich ein wichtiger Faktor für Implantate sehr gut erklären: Vor ein paar Jahren veränderte ein tragisches Ereignis das Leben vieler Menschen im italienischen Aosta Tal. Ein Erdrutsch begrub ein ganzes Dorf unter sich. Dies konnte jedoch nur geschehen, - wie übrigens Wissenschaftler schon lange vorher prophezeiten-, weil der natürliche Baumbestand am Berg größtenteils zum Wohle moderner Freizeitindustrie und Fremdenverkehr entfernt wurde. Wie die Wurzeln eines Baumes den Hang vor Erosion und Abrutsch bewahren, bewahren die Zahnwurzel bzw. Implantate den Kieferkamm nach Zahnverlust vor Rückbildung und Auflösung und damit weiterer Folgeschäden für das Restgebiss. Implantate sind also grundsätzlich ein Ersatz für verloren gegangene Zähne. Dabei spielt es keine Rolle ob im vorderen oder hinteren Bereich des Gebisses Lücken versorgt werden. Als Alternative bei Zahnverlust bleibt eine Brücke über die Lücke. Dafür müssen im gegebenen Fall eventuell gesunde Zähne als “ Brückenpfeiler ” beschliffen werden.

Die Implantation und ihre Risiken:

Die Implantation selbst ist nicht schmerzhafter als das Ziehen eines Zahnes. Heute gängige Implantate haben eine Zylinderform. Sie gleichen somit der natürlichen Zahnwurzel und werden extrem gewebefreundlich und schonend in den Kiefer eingebrach.

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Der Patient muss sich heute nicht mehr zwingend in eine Klinik zur Implantation begeben. Für eine komplikationsfreie Implantation benötigt der implantologisch ausgebildete Zahnarzt oder Kieferchirurg ca. 25 Minuten. Trotzdem gibt es wie bei jeder anderen medizinischen Behandlung, natürlich auch bei Implantationen Risiken. Diese können aber während eines eingehenden Gespräches mit Ihrem Zahnarzt erörtert werden. 1% aller Implantate heilen nicht im Knochen ein. In diesem Fall lassen sie sich außergewöhnlich einfach wieder entfernen, das “Bohrloch” verheilt danach wie bei der Extraktion eines natürlichen Zahnes. Häufig kann nach einiger Zeit eine zweite Implantation vorgenommen werden. Weitere 2% der Implantate gehen in den ersten 3 Jahren, meistens aufgrund von Zahnfleischentzündungen (Pflege!) und unphysiologischer Belastung / Kontrolltermine einhalten!), verloren. Anschließend verhält sich ein Implantat fast gleich, wie ein natürlicher Zahn. Der parodontale Knochenabbau findet in gleichem Maße statt, wie z.B. beim natürlichen Zahn. Auch hier spielen natürlich wieder Pflege, Kontrolle und professionelle Reinigung eine entscheidende Rolle.

Implantate und Kosten:

Die gesetzlichen Kankenkassen können die Kosten heute – und das betrifft im übrigen fast alle zeitgemäßen und medizinisch, wie technologisch modernen Versorgungs- und Behandlungsmethoden – nicht mehr bezahlen. Erfreulich ist jedoch, dass seit Anfang des Jahres 2005 , die Möglichkeit besteht, bei entsprechender Indikation von der Krankenkasse einen Zuschuss zur Implantatversorgung zu bekommen. Es bleibt jedem Einzelnen, seiner persönlichen Einschätzung und seinem Anspruch an die eigene, individuelle Lebensqualität überlassen, sich für oder gegen Implantate zu entscheiden.

Eines jedoch ist gewiss: Implantate sind heute nicht mehr nur die Alternative zu konventionellem Zahnersatz.

Sie sind heute oft die bessere, komfortablere und ästhetisch schönere Lösung!

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